FRAGEBOGEN - AKTION:Frauen brechen ihr Schweigen, um künftiges Leid zu verhindernMillionen deutscher FRAUEN erlitten am Ende des 2. Weltkrieges und danach |
BdV FRAUENVERBAND im Bund der Vertriebenen e.V. PRÄSIDENTIN
Berlin, im Januar 2001 |
Über 50 Jahre sind seitdem vergangen. Viele Frauen, die diesen Leidensweg gehen mußten, sind schon verstorben. Die jetzt noch lebenden haben diese Zeit als Kinder, Jugendliche oder junge Frauen erlebt.
Einige Frauen haben ihre Erlebnisse schriftlich niedergelegt, um Ihren Kindern oder anderen Personen Informationen zu geben oder um es auf diese Weise zu verarbeiten. Gerade die Vertreibungserlebnisse von Frauen sind selten dokumentiert worden; meistens wurde das Schicksal der deutschen Bevölkerung in den Vertreibungsgebieten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa allgemein beschrieben.
Vertreibungsverbrechen an Frauen sind heute nicht mehr tabu sondern so aktuell wie damals, denn sie geschehen auch heute noch in dieser Welt. Die betroffenen Frauen leiden darunter bis ins hohe Alter, denn die Spätfolgen machen sich erst jetzt bemerkbar.
Frauen und Kinder mussten in besonders schwerer Weise die Last der Nachkriegs-Verbrechen tragen.
Mit diesem FRAGEBOGEN soll das bisherige Schweigen der Frauen durchbrochen werden.
Um eine Dokumentation zu erleichtern, wird ein Fragebogen in ganz Deutschland verbreitet. Bitte helfen Sie mit, indem Sie diesen Fragebogen selbst ausfüllen oder weitergeben. Der Fragebogen soll dazu dienen, die Dimension der Geschehnisse deutlich zu machen. Was Frauen und Kinder in dieser Zeit durchmachen mußten, soll erfaßt und nicht mehr verschwiegen werden.
Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen an die Adresse des Frauenverbandes.
Je mehr ausgefüllte Fragebögen zurückkommen, desto mehr Gewicht bekommt diese Aktion und ihre Bedeutung für die Information der nächsten Generationen in Deutschland und in den Nachbarländern.
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Sybille Dreher | |
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